Der Stand der Technik- Basis erfolgreicher Entwicklungen!

Informationen und Fachwissen sind die Basis für die Entwicklung erfolgreicher Produkte. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass die Mehrzahl der Unternehmen über den Stand der Technik, die realen Märkte und ihre Konkurrenz unzureichend informiert sind. Dies hängt insbesondere damit zusammen, dass sich die Informationsmenge in wenigen Jahren potenziert hat.

Nach Cohausz[1] werden zur Informationsbeschaffung drei Informationsebenen genutzt. Das präsente Wissen in der obersten Ebene in Zeitungen, Zeitschriften, Bücher, Lexika, Journalen, Radio, TV oder Film sind verhältnismäßig preiswert für die Unternehmen zu erlangen. In einer zweiten Ebene gestaltet sich die Informationsbeschaffung für die Unternehmen bereits kostenintensiver, da hier zielgerichtet in Fachbüchern, Fachzeitschriften, Datenbanken, Patentliteratur und Normen recherchiert werden muss. Zu beachten ist hier die Besonderheit, dass auch Erfindungen, für die eine Patentanmeldung vorliegt, die aber noch nicht veröffentlicht sind, zum Stand der Technik zählen. Somit können Recherchen in dieser Ebene nie vollständig und abschließend sein. Die Beschaffung des Wissens in der dritten Ebene der schwer zugänglichen Quellen, der sogenannten grauen Literatur, ist dagegen am preisintensivsten. Zur grauen Literatur zählen zum Beispiel Unterlagen von Tagungen und Seminaren, Firmenprospekte, Dissertationen, Reports, Broschüren oder Unternehmensveröffentlichungen.

Eine unzureichende Information über den Stand der Technik zeigt sich oft darin, dass zum Beispiel eine Patenterteilung für eine neue dringend benötigte Entwicklung im Unternehmen durch das DPMA abgelehnt wird.

Unternehmen sind deshalb gut beraten, im Vorfeld geplanter eigener Entwicklungen, firmeninterne Ideen- oder Informationsdatenbanken zu den gewünschten Wissensgebieten durch eigene oder externe Fachleute aufbauen zu lassen. Diese Ideen- oder Informationsdatenbanken sollten des Weiteren ständig gepflegt und erweitert werden. Für Unternehmen stellt insbesondere der Besitz schwer beschaffbarer Datensammlungen auch eine Kapitalanlage dar.  

Bei der Entwicklung und dem Schutz Ihrer Produktideen unterstützt Sie jederzeit

Ihr     

Dipl.-Ing. (FH), Pat.-Ing.

Holger Stolz               

 

 

[1] http://www.copat.de

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